Getting start(l)ed
von Julien am 11.07.2005 um 11:18h GMT in Dover.
Gegen 13h mitteleuropäischer Zeit kam es auf der A40 Richtung Holland zum GAU. Das Notebook ging aus! Zielstrebig steürten wir, natürlich vollkommen ruhig, den ersten Parkplatz nach der niederländischen Grenze an. Dort wurde der Fehler gesucht. Schnell stellte sich heraus, dass die 12V 10A Sicherung, die den zusätzlichen Stromkreis absichert, noch in Ordnung war. Aber dennoch ging das Notebook nicht an. Weder mit Stromkabel noch ohne, und ohne Akku mit Kabel ging es auch nicht. Panik machte sich breit. Sollten wir etwa so früh schon gezwungen sein, abzubrechen? Denn ohne Karten wären wir total aufgeschmissen, und meine Fotografiersucht könnte ich mit 192 Megabyte an SD-Speicherkarten auch nicht ausleben. Was also tun? Wir suchten weiter fieberhaft den Fehler. Auch die Kühltruhe ist an diesem Kreis angeschlossen, und sie ging nicht mehr. Schliesslich fanden wir den Fehler. Der Doppelstecker war zerschmolzen. Aua. Ohne den Doppelstecker ging die Truhe aber noch. Schonmal Glück. Aber was war mit dem Notebook...? Immerhin ging das Notebooknetzeil noch. Und nach einigem Herumgefummel bekamen wir dann auch das Notebook wieder zum Laufen. Der Akku war komplett entladen, weshalb es nicht mehr anging und erst etwas laden musste. Ausserdem scheint, wie immer, in der herkömmlichen 12V Steckdose im Amaturenbrett ein kleiner Wackelkontakt zu sein, weil der Stecker sich nicht ganz versenken lässt. Jetzt sitzt das Notebook auf meinem Schoss, läd und kriegt ganz viele Streicheleinheiten. Und als erstes mache ich jetzt die akustische Benachrichtigung beim Umschalten auf Batteriebetrieb an. ;)
Julien
Salut. Im Moment befinden wir uns auf der Autobahn in Frankreich. Sieht nicht viel anderes aus als bei uns. Nur die Geschwindigkeitsbegrenzung nervt ein wenig. Trotz dessen rückt Calais stetig näher. Ich habe zu meiner Zufriedenheit auch schon geschaft einige Bruchstücke der Französischen Sprache zu übersetzen. Le Monsieur (Herr Steins) wäre stolz auf mich. Mein Chaufeur erinnert mich gerade, dass ich unbedingt erwähnen soll, dass wir nahezu problemlos durch Antwerpen gefunden haben. Gut. Wahrscheinlich nicht auf dem schnellsten Wege, jedoch ist es auch nicht ganz einfach durch eine grosse Baustelle zu kommen. Viele verrückte Brücken, Unterführungen, Tunnel und sonstige Hindernisse wollten uns an einem schnellen Vorankommen hindern, Vergeblich. Auf weiterer Fahrt in Belgien überholten uns plötzlich zwei Polizisten und signalisierten, dass ihnen gefolgt werden sollte - Panik! Nach einem unglaublich intensiven Schweißausbruch merkten wir glücklicher Weise, dass sie den überfüllten Belgier vor uns meinten, der auch sofort folgeleistete. Wieder ein Hindernis überwunden. Nur wo kann man in Calais Internet finden - Wir bleiben auf der Suche.
Felix
Internet fanden wir in Calais leider keins. So begaben wir uns aufs Schiff, welches wir für 98 Euro erstanden. Es liegt jetzt im Kofferraum. Auf dem Schiff begegneten wir einer Horde wildgewordener Kinder - natuerlich Deutsche. Wohl eine Sprachreise oder so ein Quatsch... :D
Aber auf dem Schiff gab es noch mehr zu entdecken. Wir waren gerade auf dem Weg zum Oberdeck, als wir den Megadrome passierten. Da stand sie:

Eine echte DDR Maschine. Tanzen deluxe. Die ersten 5 Pfund waren also schonmal gut angelegt. Wir zogen natuerlich eine Gruppe von begeisterten Zuschauern auf uns, aber darum geht es ja schliesslich. Die kleinen Maedchen (~12 Jahre, sahen aus wie 17, alle deutschsprachig) applaudierten uns freudig, als wir mit schweissgebadeten Koepfen den Tanzautomat verliessen. Die maennlichen Zuschauer (genauso alt) kommentierten ungläbig das Gesehene: "Die spielen doch bestimmt stündlich!" Und um das mal klarzustellen: Nein. Ich habe seit mindestens 3 Monaten nicht mehr auf einer Tanzmatte gestanden. Schade. Sonst h&aauml;tte ich bestimmt noch mehr geownt. ;)
Jetzt sitzen wir übrigens in einem netten Raum in Dover und planen den morgigen Tag. Aufstehen um 7. Frühstück um 8. Juhu.
Julien
Julien
Salut. Im Moment befinden wir uns auf der Autobahn in Frankreich. Sieht nicht viel anderes aus als bei uns. Nur die Geschwindigkeitsbegrenzung nervt ein wenig. Trotz dessen rückt Calais stetig näher. Ich habe zu meiner Zufriedenheit auch schon geschaft einige Bruchstücke der Französischen Sprache zu übersetzen. Le Monsieur (Herr Steins) wäre stolz auf mich. Mein Chaufeur erinnert mich gerade, dass ich unbedingt erwähnen soll, dass wir nahezu problemlos durch Antwerpen gefunden haben. Gut. Wahrscheinlich nicht auf dem schnellsten Wege, jedoch ist es auch nicht ganz einfach durch eine grosse Baustelle zu kommen. Viele verrückte Brücken, Unterführungen, Tunnel und sonstige Hindernisse wollten uns an einem schnellen Vorankommen hindern, Vergeblich. Auf weiterer Fahrt in Belgien überholten uns plötzlich zwei Polizisten und signalisierten, dass ihnen gefolgt werden sollte - Panik! Nach einem unglaublich intensiven Schweißausbruch merkten wir glücklicher Weise, dass sie den überfüllten Belgier vor uns meinten, der auch sofort folgeleistete. Wieder ein Hindernis überwunden. Nur wo kann man in Calais Internet finden - Wir bleiben auf der Suche.
Felix
Internet fanden wir in Calais leider keins. So begaben wir uns aufs Schiff, welches wir für 98 Euro erstanden. Es liegt jetzt im Kofferraum. Auf dem Schiff begegneten wir einer Horde wildgewordener Kinder - natuerlich Deutsche. Wohl eine Sprachreise oder so ein Quatsch... :D
Aber auf dem Schiff gab es noch mehr zu entdecken. Wir waren gerade auf dem Weg zum Oberdeck, als wir den Megadrome passierten. Da stand sie:

Eine echte DDR Maschine. Tanzen deluxe. Die ersten 5 Pfund waren also schonmal gut angelegt. Wir zogen natuerlich eine Gruppe von begeisterten Zuschauern auf uns, aber darum geht es ja schliesslich. Die kleinen Maedchen (~12 Jahre, sahen aus wie 17, alle deutschsprachig) applaudierten uns freudig, als wir mit schweissgebadeten Koepfen den Tanzautomat verliessen. Die maennlichen Zuschauer (genauso alt) kommentierten ungläbig das Gesehene: "Die spielen doch bestimmt stündlich!" Und um das mal klarzustellen: Nein. Ich habe seit mindestens 3 Monaten nicht mehr auf einer Tanzmatte gestanden. Schade. Sonst h&aauml;tte ich bestimmt noch mehr geownt. ;)
Jetzt sitzen wir übrigens in einem netten Raum in Dover und planen den morgigen Tag. Aufstehen um 7. Frühstück um 8. Juhu.
Julien
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Kommentare:
Christian meint:
Yeah, DDR 4TW! :D
Mr.S meint:
hi leute.finde eure idee klasse. lese gespannt euere blogeinträge!
viel spass noch.
viel spass noch.
Flo meint:
aha..kleine kinder..tsss....oh man.nur gut das ich nicht auf der matte stehen musste, an eurer stelle..erinner nur an sylvester...grauenhaft ...
viel spaß euch noch
viel spaß euch noch
honque meint:
Ha ha, zerschmolzene Steckdose! Das hab selbst ich noch nicht geschafft.
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